Frühlingsgedichte

Im Rahmen einer Unterrichtsreihe zur Lyrik sammelten die Schüler der letztjährigen
4e-ENI/1 (bei Herrn Barner) – jetzigen 3e-ENI/1 – auch eigene Erfahrungen mit der Textproduktion von Gedichten:
Nach einem kurzen Ausflug über die blühenden Wiesen hinter dem Village d’Hennemont wurden sie aufgefordert, über diese Begegnung mit der Natur Text zu verfassen:

 

Frühling

Das Frühjahr voller Lebensfreud’
Lässt die bunten Blumen sprießen
Und die Pollen fliegen erneut
Und die Lüfte sie genießen
Und tausend Bäche fließen
Knapp in das blühende Tal
Wo die Jäger nicht mehr schießen
Gegessen wird das Frühlingsmahl.

Morgane Amiot

 

 

Frühlingsgedicht

Die Bienen summen
Die Fliegen sirren
Die Käfer brummen
In der Luft ein Flirren

Über die weite Wiese
Legt sich die Wärme nieder
Von einer leichten Brise
Angetrieben immer wieder

Der Wind weht lau
Über der Gräser Schaum
Wolken zieh’n am Himmel
Und Zeit vergeht wie im Traum

Simon

 

 

Frühlingstanz

Herr, die wilden Blumen tanzen
Durch die Lüfte zur Melodie
Herr, sieh doch alle Pflanzern
Halten Tempo wie noch nie

Herr, die Knospen voller Eifer
Können es kaum erwarten
Herr, wären sie doch noch reifer
Um mit dem Tanz zu starten

Paolina

 

 

Frühlingszeit

Im Frühling im hohen Grase liegen
Im Himmel, wo über dir Vögel fliegen
Umkreist von bunten, duftenden Blumen
Hörst du wie die Bienen summen.

Die Ameisen, die über dich kriechen
Kannst du die Natur riechen?
Kein Lärm, kein Auto
Nur das leise Rauschen der Wiesen

Marie-Julia

 

 

Froschkönig Frühling

Dein grünes Herz ist aufgesprungen
froschköniggleich
und streut Farben in die Landschaft
mohnblütenklein

Versonnen
blüht der Himmel

Franziska

 

 

Ein Frühling für jedes Kind

Die Kinder spielen im hohen Gras
Man hört hysterische Schreie
Wegen harmloser Insekten
Auch wegen schmerzender Füße
In den Grashalmen schmecken sie die Süße von Zucker
Sie folgen flatternden Insekten
Und hören diskante Geräusche
Sie spüren die Wärme der Sonne
Und riechen den Duft der Natur
Sie fühlen den feuchten Boden
Und genießen jeden Augenblick

Anneka

 

 

Frühling

Morgens weckt mich das Zwitschern der Vögel
Frühling!
Die Luft ist feucht, endlich wird es heller
Von Tag zu Tag

Ich genieße die wärmende Kraft der Sonne
Frühling!
Farbenfrohe Blüten, das Gras wächst immer schneller
Von Mal zu Mal

Ich liege im Gras und spüre
Das Kitzeln der Gräser und höre
Das Brummen der Insekten und rieche
Die Süße der Blüten und denke
Frühling!
In der Dämmerung singt die Amsel
Frühling!
Wie gut, dass du immer wiederkehrst

Rica

 

 

Bunter Frühling

Farben hier, Farben dort
Hinausgehen will ich sofort
Und mich über den Frühling freuen
Und viele Farben in Luft zerstreuen

Rote, gelbe, weiße Blumen
Wie grün ist die Natur!
Die gelben Sonnenstrahlen scheinen
Schneeweiße Wolken vor Azur.

Die Vögel singen ihre Lieder
Und fliegen über den grünen Bäumen
Ach! Sind es nicht schöne Lieder
Die wiederkehren in unsren Träumen!

Der Frühling kommt auch mit Insekten,
Teenager lachen, schreien, schwärmen,
Käfer kitzeln, krabbeln und entsetzen,
Frühling – wir wollen uns jetzt wärmen!

(Und merk dir: Käfer haben mehr Angst vor dir als du vor ihnen!)

Ana