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Gudrun Mebs
Gudrun Mebs ist in Frankfurt geboren. Sie lebt in München in einem grauen Haus im 5. Stock. Die meiste Zeit verbringt sie aber in der Toskana mitten in Italien. Sie hat dort ein Haus. Da hat sie sieben Katzen und ab und zu kommt ein Fuchs vorbei. Sie hat einen Mann. Aber dafür hat sie keine Kinder. Sie ist eine fitte Frau. Sie hat ganz früh angefangen Schauspielerin zu lernen. Es war nämlich ihr Traumberuf. Sie hat auch ein Jahr in einer Zirkusschule in Paris Seillaufen gelernt. Sie sagte: „Das Training war von 8 Uhr morgens bis 8 Uhr abends mit einer halben Stunde Mittagspause. Zu essen gab es eine Zitrone und ein halbes Blatt Salat.“
Jetzt ist sie aber Schriftstellerin und sie hat schon cirka 25 Bücher geschrieben. Sie schreibt nur Kinderbücher, weil ihr für Erwachsene nichts einfällt. Ein Buch dauert bei ihr sechs Monate. Zum Arbeiten macht sie immer die Gardinen zu, aber sie hat nicht immer Lust zu arbeiten. Sie schreibt sehr schöne Bücher und es hängt auch immer ein bisschen mit ihr zusammen. Ich fand die Lesung toll und würde gerne auch mal ein Buch von ihr lesen. Jonas Jütting
Meine Meinung über die Lesung
Man sah, dass sie Schauspielerin war, weil sie viel gelacht hat. Sie las auch gut vor. Sie ließ sogar manchmal das Buch liegen und sprach einfach weiter. Es war echt super, sie kennen zu lernen. Alexander Manai
Aus dem Arbeitsleben einer Schriftstellerin
Erst stellte sie sich vor und beschrieb ihre Wohnung. Sie ist klein und unordentlich. In der Küche steht ein riesiger Schreibtisch. Das ist ihr Arbeitstisch.
Jeden Morgen steht sie um sieben Uhr auf, zieht sich an und trinkt vier Tassen Kaffee. Dann steigt sie fünf Stockwerke herunter, denn ihre kleine Wohnung ist im fünften Stock eines Hochhauses. Dann geht sie spazieren. Anschließend steigt sie alle fünf Stockwerke wieder rauf, macht die Vorhänge der Küche zu, zündet eine Kerze an und schreibt, wenn ihr etwas einfällt. Wenn nicht, bleibt sie trotzdem sitzen. Es könnte ihr ja etwas einfallen.
Mittagessen – meistens Nudeln -, dann noch einen Spaziergang. Hinterher geht sie in die Küche, macht die Vorhänge zu und die Kerze an. Noch mal schreiben oder warten. Abendessen. … Léonie Litzka
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