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Das Lyce International – Deutsche Partnerschule
Wer im Lycée International das Hauptgebäude betritt, kann seit einigen Tagen gleich zu seiner Linken, schwarz-rot-gold umrandet, eine Plakette mit folgender Aufschrift entdecken:
Schulen: Partner der Zukunft Lycée International - Deutsche Partnerschule - Saint-Germain-en-Laye
Was hat es damit auf sich? Vor einigen Jahren startete das Auswärtige Amt der Bundesrepublik eine Initiative mit dem Ziel, die schulische Arbeit im Ausland zu vertiefen und über ein Netz von Partnerschulen (PaSch-Netz) der deutschen Sprache und Kultur weltweit neues Leben einzuhauchen. Heute zählt dieses Netzwerk, über den ganzen Globus verteilt, etwa 1500 Schulen mit deutschen Abschlüssen und soll weiter wachsen. Dass das Lycée International nun auch offiziell zu diesem Netzwerk gehört, kann eigentlich nicht überraschen, denn schon seit mehr als 50 Jahren hält seine Deutsche Abteilung für junge, weltoffene Menschen ein anspruchsvolles und attraktives deutsches Bildungsangebot bereit. Die PaSch-Plakette, die unser Proviseur, wie mehrere seiner Kollegen im erweiterten Großraum Paris, schon vor einiger Zeit aus der Hand des Gesandten in der Botschaft Paris überreicht bekommen hatte, sollte jetzt endlich auch den ihr gebührenden Platz in unserem Schulgebäude bekommen.
So wurde also eingeladen zu einer feierlichen Enthüllung, die am 20. Mai im Eingangsbereich des „Bâtiment E“ stattfand und von einem kleinen Kulturprogramm sehr ansprechend umrahmt wurde. Neben dem Kollegium der Deutschen Abteilung, den drei französischen Deutschlehrern und den Leitern der Abteilungen des LI hatte sich eine stattliche Reihe von Gästen eingefunden: Gerd von Rüden, Regionalbeauftragter des Bundesverwaltungsamtes; Markus Woelke, Kulturbeauftragter der Deutschen Botschaft; Andreas Paetzold und Martin Latour, Präsident und Schatzmeister unseres Verwaltungsvereins AGSA; Andrea Bloemberg und Sylvie Habert-Dupuis, Präsidentinnen unserer Elternvereine APESALI und APELI; Christian Nestmann, deutscher Leiter des DFG in Buc.
Wir hatten Gelegenheit, den anerkennenden und geistreichen Worten des Proviseur und anderer Redner zu lauschen, konnten uns bei den Vertretern des BVA und der Botschaft für die erfahrene Unterstützung bedanken und wurden Zeugen eines frühlingshaft leichten Rahmenprogramms, in dem unser Grundschulchor, zwei Solistinnen und drei Deutsch-Fremdsprachenlerner jeweils überzeugende Beweise ihres Könnens lieferten. Ein abschließender Empfang im Büro des Proviseur, finanziert aus Mitteln des Elternvereins und der Intendanz, bildete den gelungenen Abschluss dieser kleinen Festlichkeit. Uns bleibt jetzt nur noch die Aufgabe, auch in Zukunft in Wort und Tat mitzuwirken an der positiven Ausstrahlung, die das deutsche Kultur- und Bildungsangebot in Frankreich inzwischen entfaltet hat.
Norbert Kremeyer
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